P30 Sturzprävention und freiheitsbeschränkende Massnahmen

Autonomie und Sicherheit – eine Utopie?

Sind Sie auch schon vor der Frage von fixierenden Massnahmen gestanden? Gerade demenzkranke Menschen sind besonders sturzgefährdet. Verhaltensauffälligkeiten wie Unruhe, Rastlosigkeit, Aggressivität und das Weglaufrisiko stellen eine weitere grosse Herausforderung dar. Die Autonomie zu berücksichtigen und Sturzfreiheit zu garantieren, möglichst ohne freiheitsbeschränkende Massnahmen – wie verträgt sich das?

Zielgruppe

Mitarbeitende der Pflege und Betreuung aller Ausbildungsstufen

Ziele

  • Sie kennen Ursachen und Risikofaktoren von Sturzereignissen und sind fähig, Hilfsmittel und Massnahmen zur Minimierung von Stürzen gezielt einzusetzen,
  • sind in der Lage, im Alltag Alternativen zur Reduktion freiheitsbeschränkender Massnahmen einzusetzen,
  • setzen sich mit der Situation von Betroffenen auseinander und erarbeiten Vorschläge für den eigenen Arbeitsbereich.

Inhalte

  • Risikogruppen, Gründe für Sturzgefährdung, Gefahren und Folgen von Fixierungen
  • Rechtliche und ethische Richtlinien gemäss Erwachsenenschutzrecht
  • Auseinandersetzung mit eigenem Risikoverhalten und Schutzbedürfnis
  • Mobilität erhalten und Stürze vermeiden: Begleitung, Massnahmen, technische Hilfsmittel
  • Entscheidungsfindung für geeignete Massnahmen
  • Übungen zur Förderung von Gleichgewicht, Ausdauer, Schnelligkeit, Muskulatur

Methoden

Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion, Fallbeispiele, praktische Übungen

Kursleitung

Margrit Binggeli-Krebs, dipl. Pflegefachfrau HF und HöFa 1 in Pädagogik

Kosten

Inkl. Dokumentation und Verpflegung

  • Mitarbeitende Senevita Gruppe: Die Kurskosten werden von der Senevita übernommen.
  • Andere Kursteilnehmende: CHF 250.–

Kursdaten

Sturzprävention und freiheitsbeschränkende Massnahmen
Kursnummer 20_P3001
Kurs­beginn 16.06.2020
Dauer 1 Tag
Daten Di, 16. Jun 2020 / 09.00 - 16.30
Ort Bern
Anmelde-
schluss
15.05.2020