P37 Psychopharmaka in der Langzeitpflege

Grundlagenwissen und kritische Auseinandersetzung

Psychopharmaka haben bei vielen Menschen einen schlechten Ruf. Andere wiederum können dank ihnen ein Leben führen, das ihnen bestmögliche Lebensqualität trotz einer psychischen Erkrankung ermöglicht. Fluch und Segen liegen hier nahe beieinander. «So wenig wie möglich – so viel wie nötig», lautet die Devise zu dieser Medikamentengruppe. Was bedeutet das für Ihren Berufsalltag?

Zielgruppe

Fachpersonen Pflege und Betreuung der Sekundar- und Tertiärstufe

Ziele

  • Sie setzen sich kritisch-konstruktiv mit dem Umgang mit Psychopharmaka auseinander,
  • sind für (nicht-medikamentöse) Präventionsmöglichkeiten sensibilisiert.

Inhalte

  • Allgemeine Übersicht zu den gängigen Psychopharmaka, ihren Wirkungen und Nebenwirkungen
  • Verträglichkeit von Neuroleptika und Demenz
  • Antidepressiva im Alter?
  • Temesta & Co.? Von Beruhigung bis zu paradoxer Reaktion
  • Schlafmedikamente contra Schlafhygiene
  • Welche pflegerischen Alternativen stehen zur Verfügung?
  • Umgang mit Reservemedikamenten
  • Konstruktive Zusammenarbeit mit den Medikamenten verordnenden Ärzten

Methoden

Erfahrungsaustausch, Bearbeitung von Fachliteratur, Praxisbeispiele, Lehrgespräch

Kursleitung

Alfred Siegrist, dipl. Pflegefachmann Schwerpunkt Psychiatrie, HöFa 1, dipl. Erwachsenenbildner AEB mit Schwerpunkt Coaching

Kosten

Inkl. Dokumentation und Verpflegung

  • Mitarbeitende Senevita Gruppe: Die Kurskosten werden von der Senevita übernommen.
  • Andere Kursteilnehmende: CHF 250.–

Kursdaten

Psychopharmaka in der Langzeitpflege
Kursnummer 20_P3701
Kurs­beginn 28.08.2020
Dauer 1 Tag
Daten Fr, 28. Aug 2020 / 09.00 - 16.30
Ort Bern
Anmelde-
schluss
29.07.2020